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22Mai

Neuer Kreisvorstand BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Am 20. Mai hat die Mitgliederversammlung der Partei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN des Kreisverbandes Wittenberg getagt. Schwerpunkt war die „Grüne Jugend“. Gast war der Sprecher der Grünen Jugend Sachsen-Anhalt Sam Paravai. Jugendliche haben eine gesonderte Struktur, damit sie auch eigene Projekte realisieren können. Dafür gibt es Mittel des Landesverbandes der Grünen Jugend.

Bei den Wahlen zum Kreisvorstand des Kreisverbandes Wittenberg konnten zwei junge Menschen gewählt werden, Claudia Knape und Lukas Schulze.

Vorstand2016

Der Kreisvorstand besteht nun aus Lukas Schulze, Bärbel Leps, Dr. Reinhild Hugenroth, Norman Besecke, Alexander Stock, Dr. Michael Hable und Claudia Knape (vlnr).

Dr. Reinhild Hugenroth und Dr. Michael Hable sind zu Kreisvorsitzenden aus dem Kreis des Vorstandes gewählt worden.

19Feb

Direktkandidaten im Wahlkreis 24: Reinhild Hugenroth tritt für die Grünen an

Text und Bild (Thomas Klitzsch) im Original von der Mitteldeutschen Zeitung (vielen Dank!)

reinhildhugenroth
„Man muss gegenhalten.“ Reinhild Hugenroth macht das. Die 52-Jährige gehört zu jenen Wittenbergern, die sich der rechten Szene in den Weg stellen, wenn die durch die Stadt marschiert. Ihr ist es wichtig, sichtbar Position zu beziehen – etwa gegen jene, die sich nicht nach Rechts abgrenzen. „Wir haben eine zugespitzte Situation, Aufklärung ist da dringend nötig.“ Dass sie helfen will, die zu leisten, daran lässt sie keinen Zweifel.

Die Direktkandidatin von Bündnis 90/Grüne lebt noch nicht sehr lange in Wittenberg – dafür aber ist sie schnell bekannt geworden, weil sie Präsenz zeigt, weil sie im politischen Geschäft alles andere ist als ein Neuling. Sie setzt sich offensiv für Themen ein, die sie für wichtig hält, vornehme Zurückhaltung, durchaus verbreitet bei den wenigen hiesigen Parteifreunden, ist ihre Sache nicht.

Jetzt strebt Reinhild Hugenroth in den Landtag. Vor dem Hintergrund ihrer Biographie hat das eine gewisse Folgerichtigkeit. Die auf einem Bauernhof im Münsterland groß Gewordene (vier Brüder, den Hof der Familie gibt es seit 1372) ist seit jeher engagiert. Sie war Bundesvorsitzende der katholischen Landjugend, kam mit grünen Themen in Kontakt – ökologische Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Europa – und wurde das „grüne Schaf“ unter zahlreichen „schwarzen“. Das führte die promovierte Gesellschaftswissenschaftlerin bis zur Geschäftsführung der deutschen Grünen im Europa-Parlament.
An der Seite des Mannes nach Wittenberg

Nach Wittenberg kam Hugenroth an der Seite ihres Mannes, der von 2012 bis 2015 Geschäftsführer der staatlichen Geschäftsstelle für 2017 war, sie ist hier schnell angekommen („schöne Wohnung, nette Leute“) und will, obgleich ihr Mann inzwischen einen Job als Geschäftsführer einer Agentur in Berlin angenommen hat, in der Lutherstadt bleiben. Hugenroth vertritt die Grünen im Kreistag, fungiert dort als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Schule und Kultur. Und ist dort nahe bei einem Thema, das sie für entscheidend hält: die Bildungspolitik: „Schule muss akzeptiert werden als Lebensort, nicht nur als Lernort. Sie muss sich öffnen in die Stadtteile.“ Und einen Beitrag leisten, damit die Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft nicht noch weiter auseinander geht. Dass sie Defizite sieht im Land – etwa bei der Unterrichtsversorgung oder was die Selbstständigkeit von Schulen betrifft – verhehlt die Kandidatin der Grünen selbstredend nicht.
Defizite beim Radverkehr

Defizite macht Reinhild Hugenroth ebenfalls bei einem weiteren Lieblingsthema aus: beim Radverkehr, den sie möglichst stärken möchte. Dafür braucht es unter anderem bessere und mehr Radwege und Radstationen, die eine Kombination bieten sollen zwischen Aufbewahrung, Verleih, Reparatur und Verkauf. Dass eine solche Station am Wittenberger Bahnhof eingerichtet wird, dafür hat sich die Grüne mit Nachdruck eingesetzt. Auch für bessere Radwege macht sich die Frau aus dem Landesvorstand des ADFC stark. Dass die Grünen wieder in den Landtag einziehen, hofft sie inständig. Dass es knapp werden dürfte, weiß sie – und möchte also mit ihrer Präsenz möglichst viele Stimmen holen.

Reinhild Hugenroth, 1963 im Münsterland geboren, hat in der Verwaltung gelernt und dort mehrere Jahre gearbeitet. Sie absolvierte später das Abendgymnasium, studierte an einer Fernuniversität Politik und Philosophie und promovierte in Gesellschaftswissenschaften. Sie widmet sich freiberuflich der Beratung in Sachen Demokratiepädagogik, zweites Standbein sind Anträge von Nichtregierungsorganisationen im Finanzbereich. Reinhild Hugenroth ist verheiratet und hat keine Kinder. 1992 trat sie den Grünen bei und rechnet sich dem reformpolitischen Flügel der Partei zu. Zu ihren Hobbys zählt Reinhild Hugenroth das Wandern, das Singen und und das Akkordeonspielen. Zudem esse und koche sie ausgesprochen gerne – westfälisch-italienisch. Die Grüne ist zudem Mitglied bei Slow Food, einer Organisation, die genussvolles, bewusstes und regionales Essen propagiert – als Gegenbewegung zum Fastfood.

05Feb

„Milchmarktkrise – Welche Zukunft haben Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt?“

Euterundkunst
E I N L A D U N G – 11. Februar 2016 um 18:30 Uhr
in Lutherstadt Wittenberg
„Milchmarktkrise – Welche Zukunft haben Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt?“
Ort: Lutherstadt Wittenberg, Stiftung Leucorea, Collegienstraße 62

Begrüßung: Dr. Reinhild Hugenroth, Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Direktkandidatin Wahlkreis 24

Milchkuhhaltung und Veränderung der Haltung im Laufe der Zeit
Impuls von Nils Rosenthal (Sprecher der Landesfachgruppe Land- und Forstwirtschaft von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt)
 
Milchpreisgestaltung und der Einfluss des Einzelhandels  
Impuls von Dr. Frank Thiedig (Geschäftsbereichsleiter bei EDEKA Minden-Hannover)
 
Analysen und Lösungsansätze zur Milchmarktkrise aus verschiedenen Perspektiven
Dorothea Frederking (Agrarpolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt & Kandidatin zur Landtagswahl 2016)
Dr. Frank Thiedig (Geschäftsbereichsleiter bei Edeka Minden-Hannover)
Peter Schuchmann, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V., Landesvorsitz Sachsen-Anhalt, Milchviehbetrieb Peter & Petra Schuchmann GbR in Schwarzholz (Altmark)
Klaus Schönfeldt (Fachaussschuss Milch beim Bauernverband Sachsen-Anhalt, Quellendorfer Landwirte GbR)
 
Die niedrigen Milcherzeugerpreise der vergangenen Monate bedrohen immer mehr Milchviehbetriebe in ihrer Existenz. Bisher wurde gesetzt auf: größere Betriebe mit mehr Kühen, höhere  Milchleistungen und die Erschließung neuer Märkte durch Exportorientierung außerhalb der EU. Doch die Landwirte haben nichts davon und sie machen zur Zeit hohe Verluste. Der Export ist eingebrochen und das Milchangebot liegt über der Nachfrage. Welche Zukunft haben Sachsen-Anhalts Milchviehbetriebe vor diesem Hintergrund?
 
Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht fest: Der Milchmarkt muss umgekrempelt werden. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Betriebe mit Millionenwerten und kostbarer landwirtschaftlicher Arbeit aufgeben müssen. Die ländlichen Räume dürfen nicht noch weiter ausbluten. Bei der Veranstaltung wollen wir diskutieren, wie der Trend zu „Wachse oder Weiche“ gestoppt werden kann und mit welchen Mechanismen ein stabiler Milchmarkt mit auskömmlichen Erzeugerpreisen geschaffen werden kann.
 
Bei der Veranstaltung geht es um das Aufzeigen der Sachzusammenhänge und die Entwicklung einer Strategie im Sinne einer nachhaltigen Perspektive für die Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt.
 
 

28Jan

Die häßlichen Deutschen?? Deutschland und Sachsen-Anhalt aus dem internationalen und europäischen Blickwinkel

Samstag, 30. Januar 2016 um 15.00 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Sternstraße 14, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Ska Keller (grüne Europaabgeordnete) im Gespräch mit Pastor Hans Kasch (Lutherischer Weltbund) und Holger Haugk, (Osteuropaexperte)

Moderation: Dr. Reinhild Hugenroth, Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Thema: Welches Bild gibt Deutschland zur Zeit in Europa ab, angesichts der rechtspopulistischen Strömungen und rechtsextremen Straftaten? Wie werden wir in den anderen europäischen Ländern gesehen? Was sagen internationale Gäste, die in der Lutherstadt Wittenberg weilen, über neue rechte Tendenzen in Deutschland und Sachsen-Anhalt? Was machen Rechtspopulisten in Europa? Welche rechtspopulistischen Strömungen gibt es in Osteuropa?

Podiumsgäste:

Ska Keller, MdEP:
Ska Keller ist Vizepräsidentin sowie migrations- und handelspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament. Im Alter von nur 27 Jahren wurde sie 2009 ins Parlament gewählt. Während der vergangenen Europawahlen 2014 war Ska die europäische Spitzenkandidatin der Grünen und ist seit ihrer erfolgreichen Wiederwahl für ihre zweite Legislaturperiode im Amt.
Sie ist Mitglied im Handelsausschuss (INTA) und im Innenausschuss (LIBE). Im Handelsausschuss beschäftigt sie sich vor allem mit TTIP, CETA, TiSA & den entwicklungspolitischen Auswirkungen des globalen (Frei-) Handels. Ska legt besonderen Wert darauf, dass die Handelspolitik der Europäischen Union die Ungleichheiten zwischen den Ländern des Globalen Nordens und Südens nicht noch weiter verstärkt.
Im Innenausschuss setzt sie sich für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, sowie für eine faire Asylpolitik in der EU ein. Darüber hinaus ist sie Mitglied in der Türkeidelegation und der Mexikodelegation des Europäischen Parlaments.
Ska ist 1981 im heutigen Guben, Brandenburg (ehemals Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, DDR) geboren und hat an der Freien Universität Berlin und an der Sabanci Üniversitesi Istanbul Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik studiert. Sie hat ihr Studium im Jahr 2010 mit einem Magister abgeschlossen.

Pastor Hans W. Kasch ist Direktor des Zentrums des Lutherischen Weltbundes.
Seit 2009 arbeitet Pastor Hans W. Kasch als Direktor des Zentrums des Lutherischen Weltbundes in Lutherstadt Wittenberg. In seiner Arbeit geht es darum, die 145 Mitgliedskirchen dieses Weltbundes in die Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum einzubeziehen. Der Luthergarten als internationales und ökumenisches Projekt zählt dazu genauso wie die internationalen Seminare, zu denen jährlich Pastorinnen und Pastoren aus aller Welt nach Wittenberg kommen. Unzähliger Begegnungen mit Gruppen aus vielen Ländern, die die Lutherstätten besuchen, bringen die weltweite Perspektive, auch auf die gesellschaftliche und politische Situation in unserem Land, ihm immer aufs Neue nahe. Seine eigenen Erfahrungen durch einen ausgedehnten Reisedienst in mehrere Länder in der früheren Tätigkeit in Mecklenburg, stehen ihm dabei unterstützend zur Seite.

Holger Haugk ist grünes Mitglied und seit September 2015 Miteigentümer der Beratungsfirma Pracownia CSR Sp.z o.o.in Toruń, mit der er momentan die neue polnische Partei „Nowoczesna“ deren neue Sejmfraktion berät und den Eigentümer von ROSHEN bei der Rothschild Group in London vertritt

Bis August 2015 war er Berater der ukrainischen Präsidialkanzlei – Kiew
(Beratung in sicherheits- und europapolitischen Fragen)
In den Jahren 2012 bis 2014 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.
Als Büroleiter des Grünen Europabüros Sachsen/Thüringen hat er von 2010-2014 gearbeitet.

22Jan

Ich bin kein Rassist, aber …

Diskussion zu Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
Lutherstadt Wittenberg, Altes Rathaus

Dienstag, 26. Januar 2016

17:30 bis 21:30

Laut Umfragen profitieren Parteien, die antiislamische und antisemitische Aussagen salonfähig machen, von den Diskussionen über die Zuwanderung von Flüchtlingen. Wie kann man dem – gerade in Wahlkampfzeiten – sinnvoll begegnen? Am Vorabend des Holocaust-Gedenktags lädt das Bündnis „WB weltoffen“ deshalb ein, aktuelle Formen des Rechtsextremismus und des Rechtspopulismus in Sachsen-Anhalt und im Landkreis Wittenberg kennenzulernen und zu diskutieren.

Programm:

17:30
Begrüßung,
Torsten Zugehör, Oberbürgermeister Lutherstadt Wittenberg

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Sachsen-Anhalt,
Prof. Dr. em. Everhard Holtmann / Forschungsdirektor, Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aktivitäten und Kampagnenfähigkeit der extremen Rechten im Landkreis Wittenberg,
Jan Burghardt / Projekt GegenPart – Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt

Nachfragen und Diskussion

19:00
Kleiner Imbiss

19:30
Rechtspopulismus und AFD,
Dr. Stefan Thierse / Institut für Politikwissenschaft, NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen

20:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Wadim Laitner / Synagogen-Gemeinde K.d.ö.R. zu Magdeburg

Moderation: Stefanie Hommers

Diese Veranstaltung wird organisiert vom Bündnis Wittenberg Weltoffen und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

07Jan

Neonazis planen Aufmarsch am Freitag in Wittenberg

Text im Original vom Wittenberger Sonntag (vielen Dank!)
http://www.wittenbergersonntag.de/artikel/4296/Neonazis%20planen%20Aufmarsch%20am%20Freitag%20in%20Wittenberg

Wittenberg (wg). „Freie Nationalisten und Kameradschaften haben für Freitag, dem 8. Januar von 17 bis 22 Uhr eine Kundgebung in Wittenberg angemeldet“, informieren Uwe Loos, Landtagsabgeordneter der Linken und Reinhild Hugenroth, Kreisvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, beide sind auch Mitglied im Bündnis „Wittenberg weltoffen“. Geplant seien eine Kundgebung im Neubaugebiet, ein Demonstrationszug durch die Stadt und eine Abschlusskundgebung in der Nähe des Bahnhofs. 
„Man hat bewusst einen Schwerpunkt auf das Neubauquartier gelegt, weil man zum einen auf Mitläufer hofft, zum anderen dort wohnende Menschen mit Migrationshintergrund einschüchtern will“, erklärt Loos und warnt: „Hier marschiert nicht die NPD, sondern gewaltbereite und militante Neonazis.“ 
Loos erinnert an die Kameradschaft Elbe-Ost, die in den 1990er Jahren in der Region mit gezielten Gewaltattacken gegen Andersdenkende und Ausländer Angst und Schrecken verbreitete. Das Problem habe sich nie erledigt, die Szene sei wieder aktiv mit intensiven Kontakten zu Kameradschaften in Berlin, Dessau und Bitterfeld-Wolfen. Etliche der Rechtsextremisten hätten auch Ausbildungscamps absolviert.
Freie Nationalisten und Kameradschaften sind lose organisierte Neonazi-Gruppen, ihre genaue Mitgliederzahl ist nur schwer zu ermitteln. „Die Anschläge in Gräfenhainichen und in Wittenberg zeigen, dass die Hemmschwelle, Straftaten zu begehen, gesunken ist“, sagt Hugenroth. „Wegschauen geht nicht, wir müssen dagegen halten.“ Die Grenzen zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus seien fließend. Bei der AfD-Kundgebung im November 2015 auf dem Wittenberger Marktplatz seien auch Nazis dabei gewesen, überdies sei die AfD in Sachsen-Anhalt extrem rechtslastig. 
„Die Polizei-Statistiken der vergangenen zwei Jahre zeigen eine deutliche Zunahme rechtsextremer Straftaten bis hin zur Körperverletzung“, so Loos. Rechte Gewalt nehme nicht nur zu, sondern fokussiere sich immer mehr auf Menschen. Das Thema Flüchtlinge und Asyl sei für die Rechtsextremen willkommener Anlass, Einfluss auf die politische Stimmung zu nehmen und für eigene propagandistische Zwecke zu missbrauchen. Fremdenfeindliche und rassistische Positionen sind nicht zuletzt durch die Pegida-Proteste salonfähig geworden, und als deren Vollstrecker fühlen sich die Rechtsextremisten.
„Wenig gebildete Menschen sind besonders anfällig für rechtsextreme Parolen“, verweist Hugenroth auf den „Sachsen-Anhalt-Monitor“ von Prof. Dr. Everhard Holtmann. In dem Monitor bestätigt sich auch die Kontakt-Hypothese: Die Angst vor Fremden ist dort besonders ausgeprägt, wo wenige oder gar keine Ausländer leben und mithin keine Kontakte und Begegnungen erfolgen können.
Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
Das Bündnis „Wittenberg weltoffen“ hatte im November des vergangenen Jahres das Bürgerfest auf dem Arsenalplatz als deutliches Zeichen gegen die NPD-Kundgebung auf dem Markt organisiert. In dem Bündnis arbeiten neben Privatpersonen alle demokratischen Parteien mit, die Kirchen, die Cranach-Stiftung und weitere Vereine und Verbände. 
Am 26. Januar, 17.30 Uhr, gibt es im Alten Rathaus eine Veranstaltung des Bündnisses „Wittenberg weltoffen“ in Kooperation mit der Evangelischen Akademie und mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung, in der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus untersucht werden. „Vor allem der Rechtspopulismus der AfD ist mit Blick auf die Landtagwahlen ein großes Problem“, betont Hugenroth.
Prof. Dr. Everhard Holtmann referiert zum Thema, anschließend beleuchtet Jan Burghardt vom Projekt GegenPart die rechtsextreme Szene in Stadt und Kreis Wittenberg. Ein weiterer Referent ist Wadim Laiter, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg. 
Hinweis: 
„Dem Bündnis ‚Wittenberg weltoffen’ ist die Nazi-Kundgebung am 8. Januar bekannt und es wird entsprechend darauf reagieren“, erklärt Loos. Nähere Infos gibt es unter www.wkb-wittenberg@uweloos.de , www.wbweltoffen.de und info@gruene-wittenberg.de

14Dez

Bürgerfest in Gräfenhainichen

Für ein vielfältiges und weltoffenes Gräfenhainichen am 19.12.2015
am Samstag, den 19.12. auch zwischen 14:00 und 18:00 Uhr auf den Platz hinter der Kirche in Gräfenhainichen.

Info:

http://www.projektgegenpart.org/index.php?option=com_content&view=article&id=2563:fuer-ein-vielfaeltiges-und-weltoffenes-graefenhainichen-&catid=42:startseite&Itemid=73

30Okt

Bürgerfest in Wittenberg

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Am 07.11.2015 findet auf dem Arsenalplatz / Juristenstraße ab 12 Uhr
ein Bürgerfest unter dem Motto
“von Interkulturell bis International, Wittenberg ist Weltoffen” statt.

Weitere info: www.wbweltoffen.de

25Aug

Aktuelles vom Kreisverband

juli1
14.Juli: 80. Geburtstag von Sigrid Zawartka, unser ältestes Mitglied. Mit Bärbel Leps unterhalten wir uns über die Gründung der Grünen in Lutherstadt Wittenberg.

juli2
Sommerfest unserer Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke, MdB, mit unserem Gast, der Fraktionsvorsitzenden der grünen Landtagsfraktion, Claudia Dalbert, MdL.

02Jul

Wahl der DirektkandidatInnen für den Wahlkreis 24 & 25

Auf der Mitgliederversammlung am 4. Juni 2015 wurde Dr. Reinhild Hugenroth für den Wahlkreis 24 als Direktkandidatin gewählt.
Sie möchte im Landtagswahlkampf für die grüne Politik werben.
Die freiberufliche Gesellschaftswissenschaftlerin ist im Kreistag im Ausschuß “Schule und Kultur” und “Umwelt, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft”.
Im grünen Landesverband ist sie in der Bildungspolitik aktiv. Weitere Schwerpunktthemen sind die Europa- sowie Fahrradpolitik.
KandidatenLSA2016 Friedbert Morgner ist für den Wahlkreis 25 als Direktkandidat gewählt worden. Seit 1989 ist er für Bündnis90 und dann nach Zusammenschluss für Bündnis90/Die Grünen aktiv tätig. Er engagiert sich für eine Politik, die ältere Mitbürger nicht als Last sondern aufgrund ihrer Lebenserfahrung als Bereicherung ansieht, für die Entwicklung von Versorgungsstrukturen für die ältere Generation und für eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit würde auch die Vergabe und Kontrolle(!!!) von Fördermitteln sein.

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