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20Okt

Stellungnahme / Pressemitteilung

Eine Demonstration am 21. Oktober 2017 ist keine angemessene Reaktion auf den tragischen Tod eines jungen Mannes am Einkaufzentrum Arsenal! Ein Mensch ist verunglückt und das ist Anlass zu tiefer Trauer. Wir sind traurig, weil jedes Leben wertvoll ist.
Die Umstände des Todes sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt noch. Darum ist weder der Anlass noch der Zeitpunkt geeignet, um politische Forderungen aufzustellen und durch Kundgebungen zu bekräftigen.
Das Bündnis Wittenberg Weltoffen sagt klar: „Gehen Sie nicht hin! Wer an dieser Demonstration teilnimmt, spaltet die Gesellschaft weiter.“
Tobias Thiel erläutert für das Bündnis: „Wir werden in nächster Zeit zu einer Diskussionsveranstaltung einladen, um gemeinsam Lösungen für die Konflikte in der Stadtgesellschaft zu suchen.“
Das Bündnis Wittenberg Weltoffen hat in der Vergangenheit häufiger zu Fragen von Migration, Islam und Naziaufmärschen Stellung bezogen. Wir haben vielfältige Veranstaltungen organisiert. Wir treten ein für Menschenwürde und gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus und für ein friedliches Zusammenleben. Im Bündnis arbeiten viele Akteure der Zivilgesellschaft, aus Kirchen, Parteien und Einzelpersonen zusammen.

Veröffentlicht am 19.10.2017 vom Bündnis Wittenberg Weltoffen

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18Sep

Spätsommerempfang

Steffi Lemke, MdB und Grüne Direktkandidatin, lud am 13.09. zum Spätsommerempfang ein. Viele Gäste und Wahlkämpfer*innen waren dabei.
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24Nov

Malawi – Farbige Innenansichten aus Schwarzafrika

Unter dem Titel „Malawi – Farbige Innenansichten aus Schwarzafrika“ wird Dr. Michael Hable das Land Malawi näher vorstellen und Einblicke und Eindrücke in das tägliche Leben der Menschen vermitteln. Pic_mhable2

Der Vortrag wird am Samstag, 3. Dezember
um 16 Uhr in der Alten Canzley, Schloßplatz 3,
in Wittenberg im Rahmen der Weihnachtsfeier
von Bündnis 90/Die Grünen stattfinden.

Gemeinsam mit seiner Familie hat Dr. Hable
lange Jahre in Malawi gelebt und für das dortige Gesundheitsministerium im Rahmen der staatlichen deutschen Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet.

Malawi ist vielen Menschen völlig unbekannt, weil es kaum jemals nennenswerte Schlagzeilen erzeugt. Allenfalls Fisch- und Vogelfreunde sowie Fans der Pop-Ikone Madonna haben vielleicht mal von Malawi gehört. Noch nicht einmal Flüchtlinge haben den Weg von dort zu uns gefunden, obwohl Malawi eines der ärmsten Länder der Welt ist. Warum das so ist und viel Interessantes darüber hinaus vermittelt Dr. Hable in einem lebendigen bebilderten Vortrag.

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09Nov

Fahrradklima-Test

Am Freitag den 18.11.2016 haben wir eine kleine Aktion zum Fahrradklima-Test beschlossen. Wir treffen uns um 16.30 Uhr vor der Commerzbank, gegenüber dem Eingang zum Arsenal Einkaufs-Center in Wittenberg.

Für alle, die den Fahrradklima-Test noch nicht ausgefüllt haben, geht es hier zur Online-Befragung: http://www.fahrradklima-test.de/

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26Okt

Kanzelrede in der Stadtkirche von Claudia Roth

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Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth​ hielt die Kanzelrede in der Stadtkirche in Lutherstadt Wittenberg am Sonntag, 9. Oktober 2016.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör, Bürgermeister Kirchner und viele Wittenberger hörten Claudia Roth zu. Genesis 1,28 war der Ausgangstext: “Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch Untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.”

Die aktuellen Krisenherde, die Klimakatastrophe, europäische Herausforderungen waren Themen der Kanzelrede. Es gehe auch darum, hier in Deutschland etwas zu ändern. “Reformation ist mehr als Renovierung”, sagt Claudia. Um 13.30 Uhr trafen wir uns mit Claudia im Innenhof des Lutherhauses. Elke Witt, Chefin des Tourismusverbandes Anhalt-Dessau-Bitterfeld, erläuterte das Wohnhaus Martin Luthers. Zudem gab sie Einblick in die Zeit vor der friedlichen Revolution, genau 1983, wo an dieser Stelle evangelische Christen ein Schwert zu einem Pflugschar umschmiedeten. 091016_1
Die damalige Friedensbewegung war ein Vorläufer der Bewegung, welche 1989 die friedliche Revolution herbeiführte. Die sog. “sieben Tore der Freiheit” werden derzeit gestaltet. Hier auf dem Bunkerberg ist das Thema “Spiritualität”. 091016_4
Es werden Stege, die in die Luft ragen und mit Himmel und Erde verbunden sind, aufgebaut. Dieser Aufbau wird bleiben. Das sog. Asisi-Panorama “Luther” wird von Yadegar Asisi als 360-Grad-Panorama am 21.10. eröffnet. Vor dem “Headquarter” des Vereins Reformationsjubiläum 2017 steht schon ein Tor und weist auf die Weltausstellung hin. Am Schwanenteich wird das Thema “Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung” konkret. Es werden tatsächlich Flüchtlingsboote die Flüchtlingsfrage thematisieren. Insgesamt war es ein runder Tag.

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11Sep

Fahrradtour zur Erinnerung an den 1. Weltkrieg – Grüne erinnern am 17. September 2016 an 100 Jahre Verdun

Auf vielen Gräbern und Denkmälern in den Dörfern im Kreis Wittenberg und in der Lutherstadt selber sind Getötete des 1. Weltkrieges vermerkt. Vor 100 Jahren war der „Blutsommer bei Verdun“ und auch an anderen Orten wurde gekämpft. Es gab unzählige sinnlose Kriegsopfer. Am 1. September haben Wittenberger auf dem Friedensweg dieser Opfer gedacht. Nun wollen BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN eine Erinnerungs-Tour zu ihren Gräbern und Denkmälern durchführen. Diese erste Tour wird nur der Anfang sein. In den nächsten Jahren wollen wir mit Familien von Opfern Kontakt aufnehmen und diese mit einbeziehen. Wer Interesse hat, kann gerne mitfahren. Unterwegs gibt es Gespräche und weitere Veranstaltungen werden geplant, z. B. für den 1. September 2017. Alle Bürgerinnen auch in den Ortschaften sind herzlich eingeladen zu kommen und zu erzählen. „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.“ [George Santayana (1863-1952) – amerikanische Philosoph, Schriftsteller und Literaturkritiker]

Treffpunkt:
Samstag, 17. September 2016; um 14:00 Uhr am Büro von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN;
Jüdenstraße 6 in Lutherstadt Wittenberg.
Geplante Strecke:
1. Euper
2. Bülzig
3. Zörnigall Dorf
4. Wiesigk
5. Labetz
6. Wittenberg Friedhof
7. Stadtkirche

Streckenlänge ca. 22 km
Zeitdauer: 4-5 Stunden

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22Mai

Neuer Kreisvorstand BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Am 20. Mai hat die Mitgliederversammlung der Partei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN des Kreisverbandes Wittenberg getagt. Schwerpunkt war die „Grüne Jugend“. Gast war der Sprecher der Grünen Jugend Sachsen-Anhalt Sam Paravai. Jugendliche haben eine gesonderte Struktur, damit sie auch eigene Projekte realisieren können. Dafür gibt es Mittel des Landesverbandes der Grünen Jugend.

Bei den Wahlen zum Kreisvorstand des Kreisverbandes Wittenberg konnten zwei junge Menschen gewählt werden, Claudia Knape und Lukas Schulze.

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Der Kreisvorstand besteht nun aus Lukas Schulze, Bärbel Leps, Dr. Reinhild Hugenroth, Norman Besecke, Alexander Stock, Dr. Michael Hable und Claudia Knape (vlnr).

Dr. Reinhild Hugenroth und Dr. Michael Hable sind zu Kreisvorsitzenden aus dem Kreis des Vorstandes gewählt worden.

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19Feb

Direktkandidaten im Wahlkreis 24: Reinhild Hugenroth tritt für die Grünen an

Text und Bild (Thomas Klitzsch) im Original von der Mitteldeutschen Zeitung (vielen Dank!)

reinhildhugenroth
„Man muss gegenhalten.“ Reinhild Hugenroth macht das. Die 52-Jährige gehört zu jenen Wittenbergern, die sich der rechten Szene in den Weg stellen, wenn die durch die Stadt marschiert. Ihr ist es wichtig, sichtbar Position zu beziehen – etwa gegen jene, die sich nicht nach Rechts abgrenzen. „Wir haben eine zugespitzte Situation, Aufklärung ist da dringend nötig.“ Dass sie helfen will, die zu leisten, daran lässt sie keinen Zweifel.

Die Direktkandidatin von Bündnis 90/Grüne lebt noch nicht sehr lange in Wittenberg – dafür aber ist sie schnell bekannt geworden, weil sie Präsenz zeigt, weil sie im politischen Geschäft alles andere ist als ein Neuling. Sie setzt sich offensiv für Themen ein, die sie für wichtig hält, vornehme Zurückhaltung, durchaus verbreitet bei den wenigen hiesigen Parteifreunden, ist ihre Sache nicht.

Jetzt strebt Reinhild Hugenroth in den Landtag. Vor dem Hintergrund ihrer Biographie hat das eine gewisse Folgerichtigkeit. Die auf einem Bauernhof im Münsterland groß Gewordene (vier Brüder, den Hof der Familie gibt es seit 1372) ist seit jeher engagiert. Sie war Bundesvorsitzende der katholischen Landjugend, kam mit grünen Themen in Kontakt – ökologische Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Europa – und wurde das „grüne Schaf“ unter zahlreichen „schwarzen“. Das führte die promovierte Gesellschaftswissenschaftlerin bis zur Geschäftsführung der deutschen Grünen im Europa-Parlament.
An der Seite des Mannes nach Wittenberg

Nach Wittenberg kam Hugenroth an der Seite ihres Mannes, der von 2012 bis 2015 Geschäftsführer der staatlichen Geschäftsstelle für 2017 war, sie ist hier schnell angekommen („schöne Wohnung, nette Leute“) und will, obgleich ihr Mann inzwischen einen Job als Geschäftsführer einer Agentur in Berlin angenommen hat, in der Lutherstadt bleiben. Hugenroth vertritt die Grünen im Kreistag, fungiert dort als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Schule und Kultur. Und ist dort nahe bei einem Thema, das sie für entscheidend hält: die Bildungspolitik: „Schule muss akzeptiert werden als Lebensort, nicht nur als Lernort. Sie muss sich öffnen in die Stadtteile.“ Und einen Beitrag leisten, damit die Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft nicht noch weiter auseinander geht. Dass sie Defizite sieht im Land – etwa bei der Unterrichtsversorgung oder was die Selbstständigkeit von Schulen betrifft – verhehlt die Kandidatin der Grünen selbstredend nicht.
Defizite beim Radverkehr

Defizite macht Reinhild Hugenroth ebenfalls bei einem weiteren Lieblingsthema aus: beim Radverkehr, den sie möglichst stärken möchte. Dafür braucht es unter anderem bessere und mehr Radwege und Radstationen, die eine Kombination bieten sollen zwischen Aufbewahrung, Verleih, Reparatur und Verkauf. Dass eine solche Station am Wittenberger Bahnhof eingerichtet wird, dafür hat sich die Grüne mit Nachdruck eingesetzt. Auch für bessere Radwege macht sich die Frau aus dem Landesvorstand des ADFC stark. Dass die Grünen wieder in den Landtag einziehen, hofft sie inständig. Dass es knapp werden dürfte, weiß sie – und möchte also mit ihrer Präsenz möglichst viele Stimmen holen.

Reinhild Hugenroth, 1963 im Münsterland geboren, hat in der Verwaltung gelernt und dort mehrere Jahre gearbeitet. Sie absolvierte später das Abendgymnasium, studierte an einer Fernuniversität Politik und Philosophie und promovierte in Gesellschaftswissenschaften. Sie widmet sich freiberuflich der Beratung in Sachen Demokratiepädagogik, zweites Standbein sind Anträge von Nichtregierungsorganisationen im Finanzbereich. Reinhild Hugenroth ist verheiratet und hat keine Kinder. 1992 trat sie den Grünen bei und rechnet sich dem reformpolitischen Flügel der Partei zu. Zu ihren Hobbys zählt Reinhild Hugenroth das Wandern, das Singen und und das Akkordeonspielen. Zudem esse und koche sie ausgesprochen gerne – westfälisch-italienisch. Die Grüne ist zudem Mitglied bei Slow Food, einer Organisation, die genussvolles, bewusstes und regionales Essen propagiert – als Gegenbewegung zum Fastfood.

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05Feb

„Milchmarktkrise – Welche Zukunft haben Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt?“

Euterundkunst
E I N L A D U N G – 11. Februar 2016 um 18:30 Uhr
in Lutherstadt Wittenberg
„Milchmarktkrise – Welche Zukunft haben Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt?“
Ort: Lutherstadt Wittenberg, Stiftung Leucorea, Collegienstraße 62

Begrüßung: Dr. Reinhild Hugenroth, Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Direktkandidatin Wahlkreis 24

Milchkuhhaltung und Veränderung der Haltung im Laufe der Zeit
Impuls von Nils Rosenthal (Sprecher der Landesfachgruppe Land- und Forstwirtschaft von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt)
 
Milchpreisgestaltung und der Einfluss des Einzelhandels  
Impuls von Dr. Frank Thiedig (Geschäftsbereichsleiter bei EDEKA Minden-Hannover)
 
Analysen und Lösungsansätze zur Milchmarktkrise aus verschiedenen Perspektiven
Dorothea Frederking (Agrarpolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt & Kandidatin zur Landtagswahl 2016)
Dr. Frank Thiedig (Geschäftsbereichsleiter bei Edeka Minden-Hannover)
Peter Schuchmann, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V., Landesvorsitz Sachsen-Anhalt, Milchviehbetrieb Peter & Petra Schuchmann GbR in Schwarzholz (Altmark)
Klaus Schönfeldt (Fachaussschuss Milch beim Bauernverband Sachsen-Anhalt, Quellendorfer Landwirte GbR)
 
Die niedrigen Milcherzeugerpreise der vergangenen Monate bedrohen immer mehr Milchviehbetriebe in ihrer Existenz. Bisher wurde gesetzt auf: größere Betriebe mit mehr Kühen, höhere  Milchleistungen und die Erschließung neuer Märkte durch Exportorientierung außerhalb der EU. Doch die Landwirte haben nichts davon und sie machen zur Zeit hohe Verluste. Der Export ist eingebrochen und das Milchangebot liegt über der Nachfrage. Welche Zukunft haben Sachsen-Anhalts Milchviehbetriebe vor diesem Hintergrund?
 
Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht fest: Der Milchmarkt muss umgekrempelt werden. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Betriebe mit Millionenwerten und kostbarer landwirtschaftlicher Arbeit aufgeben müssen. Die ländlichen Räume dürfen nicht noch weiter ausbluten. Bei der Veranstaltung wollen wir diskutieren, wie der Trend zu „Wachse oder Weiche“ gestoppt werden kann und mit welchen Mechanismen ein stabiler Milchmarkt mit auskömmlichen Erzeugerpreisen geschaffen werden kann.
 
Bei der Veranstaltung geht es um das Aufzeigen der Sachzusammenhänge und die Entwicklung einer Strategie im Sinne einer nachhaltigen Perspektive für die Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt.
 
 

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28Jan

Die häßlichen Deutschen?? Deutschland und Sachsen-Anhalt aus dem internationalen und europäischen Blickwinkel

Samstag, 30. Januar 2016 um 15.00 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Sternstraße 14, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Ska Keller (grüne Europaabgeordnete) im Gespräch mit Pastor Hans Kasch (Lutherischer Weltbund) und Holger Haugk, (Osteuropaexperte)

Moderation: Dr. Reinhild Hugenroth, Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Thema: Welches Bild gibt Deutschland zur Zeit in Europa ab, angesichts der rechtspopulistischen Strömungen und rechtsextremen Straftaten? Wie werden wir in den anderen europäischen Ländern gesehen? Was sagen internationale Gäste, die in der Lutherstadt Wittenberg weilen, über neue rechte Tendenzen in Deutschland und Sachsen-Anhalt? Was machen Rechtspopulisten in Europa? Welche rechtspopulistischen Strömungen gibt es in Osteuropa?

Podiumsgäste:

Ska Keller, MdEP:
Ska Keller ist Vizepräsidentin sowie migrations- und handelspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament. Im Alter von nur 27 Jahren wurde sie 2009 ins Parlament gewählt. Während der vergangenen Europawahlen 2014 war Ska die europäische Spitzenkandidatin der Grünen und ist seit ihrer erfolgreichen Wiederwahl für ihre zweite Legislaturperiode im Amt.
Sie ist Mitglied im Handelsausschuss (INTA) und im Innenausschuss (LIBE). Im Handelsausschuss beschäftigt sie sich vor allem mit TTIP, CETA, TiSA & den entwicklungspolitischen Auswirkungen des globalen (Frei-) Handels. Ska legt besonderen Wert darauf, dass die Handelspolitik der Europäischen Union die Ungleichheiten zwischen den Ländern des Globalen Nordens und Südens nicht noch weiter verstärkt.
Im Innenausschuss setzt sie sich für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, sowie für eine faire Asylpolitik in der EU ein. Darüber hinaus ist sie Mitglied in der Türkeidelegation und der Mexikodelegation des Europäischen Parlaments.
Ska ist 1981 im heutigen Guben, Brandenburg (ehemals Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, DDR) geboren und hat an der Freien Universität Berlin und an der Sabanci Üniversitesi Istanbul Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik studiert. Sie hat ihr Studium im Jahr 2010 mit einem Magister abgeschlossen.

Pastor Hans W. Kasch ist Direktor des Zentrums des Lutherischen Weltbundes.
Seit 2009 arbeitet Pastor Hans W. Kasch als Direktor des Zentrums des Lutherischen Weltbundes in Lutherstadt Wittenberg. In seiner Arbeit geht es darum, die 145 Mitgliedskirchen dieses Weltbundes in die Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum einzubeziehen. Der Luthergarten als internationales und ökumenisches Projekt zählt dazu genauso wie die internationalen Seminare, zu denen jährlich Pastorinnen und Pastoren aus aller Welt nach Wittenberg kommen. Unzähliger Begegnungen mit Gruppen aus vielen Ländern, die die Lutherstätten besuchen, bringen die weltweite Perspektive, auch auf die gesellschaftliche und politische Situation in unserem Land, ihm immer aufs Neue nahe. Seine eigenen Erfahrungen durch einen ausgedehnten Reisedienst in mehrere Länder in der früheren Tätigkeit in Mecklenburg, stehen ihm dabei unterstützend zur Seite.

Holger Haugk ist grünes Mitglied und seit September 2015 Miteigentümer der Beratungsfirma Pracownia CSR Sp.z o.o.in Toruń, mit der er momentan die neue polnische Partei „Nowoczesna“ deren neue Sejmfraktion berät und den Eigentümer von ROSHEN bei der Rothschild Group in London vertritt

Bis August 2015 war er Berater der ukrainischen Präsidialkanzlei – Kiew
(Beratung in sicherheits- und europapolitischen Fragen)
In den Jahren 2012 bis 2014 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.
Als Büroleiter des Grünen Europabüros Sachsen/Thüringen hat er von 2010-2014 gearbeitet.

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