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25Dez

2014 – ein Vorstandsjahr im Rückblick … und mit Ausblicken auf ein spannendes Jahr 2015

MarcDeCafe

Seit November 2013 ist der neue Vorstand der Wittenberger Bündnisgrünen im Amt – und konnte schon wenig später, im Januar 2014, mit einem eigenen Büro auf der Jüdenstraße 6 den Bürgerinnen und Bürgern das Grüne von seiner besten Seite zeigen. Möglich wurde dies vor allem dank Steffi Lemke, die im Herbst 2013 zur neuen Bundestagsabgeordneten „von vor Ort“ gewählt wurde und mit der wir uns die schönen, hellen und ganz und gar praktischen Büroräume teilen. Wir haben gemeinsam eingerichtet, Tische aufgebaut, Stühle geschraubt, Regale angebracht – und am 23. Januar 2014 eine rappelvolle Eröffnung gefeiert. Jetzt kommen täglich Menschen vorbei und auch hinein.

Es folgte das Frühjahr – mit der Kommunalwahl im Mai, gemeinsam haben wir sie gestemmt. Und machten – landkreisweit – aus bisher 2 ganze 4 Mandate, wenn auch bei gleichbleibender Stimmenanzahl.

Doch wir gewannen im Rahmen des Wahlkampfs noch mehr:

ein Kommunalwahlprogramm, das eine Blaupause für das weitere Handeln in der Stadt und im Landkreis bietet;
einen harmonischen und zugleich inhaltsreichen Prozess der KandidatInnenaufstellung;
neue Plakate, die erstmals an den Litfaßsäulen im Stadtgebiet glänzten;
einen informativen Flyer über unsere Politik und ihre Hintergründe;
bei diversen Aktionen wie z. B. bei der Fahrradtour Nordumfahrung, bei unserer Kandidaten-Veranstaltung im Phoenix-Theater, bei unseren zahlreichen Info-Ständen im Stadtgebiet, bei den Nachtigallenwanderungen in Lutherstadt Wittenberg und in Coswig mit Steffi Lemke und Paul Dörfler;
bei einer kreativen Aktion gegen die NPD an der Schloßkirche – gemeinsam mit unseren Coswiger FreundInnen.

Und das sind jetzt unsere Mandatsvertreter: Carmen Köbel in Coswig, Rene Schmidt in Gräfenhainichen, Reinhard Lausch im Stadtrat und Dr. Reinhild Hugenroth im Kreistag.

Ab Sommer 2014 schließlich ein Terminkalender, der immer wieder und stetig – auch und nicht zuletzt in den örtlichen Medien – grüne Politik ins öffentliche Gespräch brachte. Dazu gehörten beispielsweise

die Diskussionsveranstaltung mit Steffi Lemke und der Bundesvorsitzenden Simone Peter zur Energiewende in der Evangelischen Akademie;
der RadwegeCheck mit Dietmar Weihrich, inklusive Fahrradklimatest 2014;
der Kampf um die Heide-Elbe-Bahn;
das Unterwegssein mit Conny Lüdemann und Steffi Lemke, ob zu Gesprächen mit örtlichen Multiplikatoren oder bei anderen Terminen „vor Ort“,

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So schwer es auch ist und wir auch Austritte hinnehmen mussten – neue Mitglieder haben wir gefunden (und sie haben uns gefunden…) und sie alle sind herzlich begrüßt und eingeladen zum Engagement. Wir freuen uns auf sie! Und wer nicht gleich Mitglied werden will, mit dem kooperieren wir ebenfalls gerne, ob es um bessere Fahrradwege geht oder um ökologisch-grüne Aufbauarbeit in Jessen.

Sie und wir alle werden umfangreich informiert und am Leben gehalten – vor allem von Bärbel Leps, die umsichtig und couragiert in Sachen Finanzen und Informationsfluss am Ball ist. Dickes Dankeschön, liebe Bärbel!

Und wie steht´s um die politischen Inhalte?

Wir werden in der politischen Landschaft zunehmend ernster genommen. Wir sprechen, auf unsere Anregung hin, mit den anderen Parteivorsitzenden und diskutieren über eine Strategie gegenüber der AfD. Das Miteinander der Vorsitzenden ist gut, wenngleich Konkurrenz zum Geschäft gehört. Wir beziehen zugleich Position: Wenn in Annaburg 700 Menschen (von insgesamt 7 000 EinwohnerInnen) demonstrieren und dabei Plakate hochhalten, die sich dafür aussprechen, „unsere Normen und Werte erhalten“, dann ist etwas faul im Staate Dänemark – oder vielmehr im Landkreis Wittenberg. Eine Demo gegen Kinder und Jugendliche von Sinti und Roma – oder besser gesagt: Deutschen bulgarischer Herkunft – ist ein unweigerliches Zeichen, dass etwas sehr schief gelaufen ist in der Kommunikation am Runden Tisch und die angebotenen Maßnahmen von Schulen und Horten angeblich (und leider) nicht angenommen worden sind. Und für unseren Zusammenhang wichtig: Maßgeblich beteiligt an dieser Demo waren Vertreter der Freien Wähler. Zeigt hier jemand sein wahres Gesicht? Auf jeden Fall ein Irrweg. Deshalb ist die Verabredung unter den Parteivorsitzenden (wenngleich, ebenso leider, ohne CDU!), dass wir miteinander in Fragen der interkulturellen Kompetenz und einer daraus entstehenden Willkommenskultur agieren wollen, ein Fortschritt. Und so auch gemeinsam die Flagge gegenüber der AfD hochhalten, von der keiner weiß, welch Bodensatz sich unter ihrem Deckmäntelchen noch verbirgt.

Das gilt, und das ist für unsere Coswiger FreundInnen zentral, natürlich auch für die NPD.

Konkurrenz gehört, wie gesagt, zum Geschäft, und jeder Versuch, Grüne unter 5 % zu halten, bekommt diese Antwort: Wir konzentrieren uns auf unsere eigenen Stärken. Zum Beispiel mit einem Projekt wie der „fahrradfreundlichen Stadt“. Wir treffen und kooperieren mit dem ADFC und Grün-Weiß Piesteritz, der dortigen Radwanderabteilung. Das ist klein aber fein und geht in die richtige Richtung. Im Frühjahr 2015 erfolgt die Auswertung und dann werden wir sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf für Fahrradwege und Fahrradsicherheit in unserer Stadt gibt.

Wir sind zudem im engen Gespräch, begleitet von der politischen Aktion, mit der Bürgerinitiative in Gerbisbach. Gabriele Wolf und ich ziehen an einem gemeinsamen Strang – auch, aber längst nicht nur im Kreistag – und hecken mit unserer Landtagsabgeordenten Dorothea Frederking und Steffi Lemke Strategien gegen den Megastall in Gerbisbach aus. Ein Vorgang mit viel Bewegung! Am 29. Januar 2015 werden wir mit dem AULA-Ausschuß vor Ort sein und anschließend eine öffentliche Ausschuss-Sitzung durchführen. Und eine weitere Folge des Wirkens von Gabriele Wolf und ihrer Bürgerinitiative sei hier nicht vergessen – hat doch dieses Engagement wesentlich dazu beigetragen, dass Jessen nun nicht mehr von Familie Brettschneider regiert wird.

Schließlich noch ein Wort zur Julius-Riemer-Sammlung. Das ganze Jahr haben wir den Prozess des Freundeskreises begleitet und wir scheinen vor einem Erfolg zu stehen. Beharrlich wurde unsererseits Bürgerbeteiligung eingefordert und schrittweise haben wir die Menschen der anderen Fraktionen, wie beispielsweise Linke, CDU und SPD überzeugen können. Wenn wir so Hand in Hand arbeiten, treten Erfolge ein. Jetzt wird erstmals und ernsthaft über einen Museumsbeirat gesprochen. Noch ist die Ausweitung zu einem Naturkundemuseum wie das Mauritianum in Altenburg nicht spruchreif – es würde der Stadt, erst recht nach 2017, aber gut zu Gesicht stehen.

Bleibt noch ein Thema: der Grüne Bahnhof. Der Hauptbahnhof gehört zu den Visitenkarten der Stadt. Zuletzt wurde dort Zug eingeweiht mit dem schönen Namen „Cranach der Jüngere“. Für die Renovierung der Fliesen von zwei Eingangstreppen benötigt man nun schon Wochen und Monate. Zwei Seiten einer Medaille. Und ebenso zu beklagen: Seit genau einem Jahr schlagen wir vor und haben das auch zum zentralen Anliegen im Kommunalwahlprogramm gemacht, dass Lutherstadt Wittenberg eine bewachte und überdachte Radstation erhält. Das hat keine Zeit bis 2017, denn die Fahrräder werden heute entwendet oder demoliert. Bewegt Euch, Stadt und Deutsche Bahn!

Dr. Reinhild Hugenroth

 

12Sep

Steffi Lemke im Gespräch mit Simone Peter – Thema Energiewende

peter_lemkehiermit laden wir Sie recht herzlich zur zweiten Veranstaltung der Gesprächsreihe „Steffi Lemke im Gespräch mit …“ ein. Diesmal begrüßen wir die Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90 / Die Grünen, Simone Peter, zum Thema:

Grüne Energiewende – Wie weiter nach Atomausstieg und EEG Reform?
Mi, 17.September 2014, 18:00 – 20:00 Uhr
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Schlossplatz 1d, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Mit Atomkraft können keine Probleme gelöst werden, weder die des Klimawandels noch der Energiesicherheit oder der hohen Energiepreise. Deshalb sind der Atomausstieg und der Ausbau der Erneuerbaren Energien die richtige Antwort auf die zukünftigen energiepolitischen Herausforderungen.

Das Herzstück der Energiewende, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), wurde im vergangenen Sommer reformiert. Wie geht es nach dieser Reform mit den Erneuerbaren weiter? Wie ist der Stand der internationalen Klimaschutzverhandlungen? Wird Fracking auch bei uns Einzug halten? Und wie geht es weiter mit dem havarierten AKW in Fukushima und der Endlagersuche in Deutschland? Diese und weitere Fragen wird Steffi Lemke, MdB im Gespräch mit unserer Bundesvorsitzenden Simone Peter thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.

 

10Jul

Vorschlag: „Das unerschrockene Wort“ 2015 für Edward Snowden

Vorschlag für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ 2015

Dr. Reinhild Hugenroth: Als Kandidatin des Kreistages für B90/Grüne der Lutherstadt Wittenberg schlage ich Edward Snowden für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ vor.

Für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ möchte ich den US-amerikanischen Bürger Edward Snowden als Preisträger 2015vorschlagen:

Begründung:

Edward Snowden ist ein sog. „Whistleblower“. Die weltumfassende Überwachungs- und Spionagepraxis der Geheimdienste der Vereinigten Staaten und Großbritannien machte Edward Snwoden bekannt. Bis Mai 2013 war er als Systemadministrator für das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton im Junia Regional SIGINT Operations Center tätig. Über die US-amerikanischen Programme PRISM und Boundless Informant, mit denen die internationale Internetkommunikation überwacht wurde, hat Edward Snowden die Bürgerinnen und Bürgern informiert. Über das britische Überwachungsprogramm Tempora teilte Edward Snowden ebenfalls relevante Informationen der Öffentlichkeit mit. Edward Snwoden hat die Informationen an Zeitungen weitergegeben, die diese ausgewertet und veröffentlicht haben. Am 9. Juni 2013 gab Snowden in Hongkong seine Identität gegenüber der Öffentlichkeit preis. Als sog. „Whistleblower“ genießt er keinen rechtlichen Schutz. Er floh nach Rußland, wo er heute noch lebt. Edward Snowden wird strafrechtlich verfolgt, weil er sich getraut hat, die Wahrheit zu sagen – auf den Spuren Luthers. Dafür hat er seine Existenz riskiert. Die Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik Deutschland erfuhren so das erste Mal von der Überwachung im Internet. Sie sind davon betroffen.

2014 hat Edward Snowden schon den mit 10.000 Euro dotierten „Berliner Preis für Zivilcourage“ erhalten.

Edward Snowden sollte der Preisträger für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ 2015 sein.

 

Interview rbwonline mit Dr. Hugenroth
Wikipedia: Edward Snowden

29Mai

Wir haben uns verdoppelt – vielen Dank!

Der Dank geht an alle Wählerinnen und Wähler, Symphatisantinnen und Symphatisanten von Bündnis 90 / Die Grünen im Landkreis Wittenberg.

Gewählt wurden:

Carmen Köbel – Stadtrat Coswig
René Schmidt – Stadtrat Gräfenhainichen
Reinhard Lausch – Stadtrat Lutherstadt Wittenberg
Dr. Reinhild Hugenroth – Kreistag im Landkreis Wittenberg

28Mai

Wahlkampfimpressionen

Plakat Marktplatz, am Vortag der Wahl Maiblumenfest kleine Pause

22Mai

Nachtigallenkonzerte in Lutherstadt Wittenberg und Coswig im Mai 2014

Zwei wunderbare Konzerte konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Nachtigallenwanderungen mit Steffi Lemke, MdB und Dr. Ernst-Paul Dörfler in Lutherstadt Wittenberg und Coswig im Mai erleben. Der Kreisverband Wittenberg hatte eingeladen und sehr viele Konzertbesucher waren gekommen. Auf dem Radweg nach Gallin hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Lutherstadt Wittenberg ein vielstimmiges Konzert aus verschiedenen Richtungen. Es war nicht so klar, wer mit wem wollte oder konnte, eben wie bei uns den Menschen. Die Nachtigallen aber sangen und tirillierten, dass es eine Freude war. In Coswig waren über 30 Gäste gekommen und sie hörten viele Vogelstimmen und zum Schluß auch die Nachtigall im Mondschein.

Steffi Lemke und Ernst-Paul Dörfler

Steffi Lemke und Ernst-Paul Dörfler

Auf dem Weg in die Elbwiesen

Auf dem Weg in die Elbwiesen

großes Interesse

großes Interesse

Kulturlandschaft

Kulturlandschaft

21Mai

Nordumfahrung Wittenberg – Grüne vor Ort

Mitglieder und Gäste von B90/Grüne Wittenberg haben sich am 11.05.2012 einen Eindruck vom favoriserten Korridor der Linienführung zu Nordumfahrung Wittenberg gemacht. Die Strecke wurde mit Drahteseln bewältigt. Nur so kann man ERLEBEN, was auf dem Spiel steht.
Hier ein paar kleine Eindrücke.
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02Mai

Stammtisch Sicherheit – Nachlese

Am Mittwoch, 9. April traf sich der Kreisverband Bündnis 90 / Die Grünen Wittenberg in der Hofwirtschaft und diskutierte mit Sebastian Striegel, grünes Mitglied des Landtages und innenpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion. Er erläuterte die Polizeireform und skizzierte die Problemlagen. Grüne halten die Sicherheitslage in Sachsen-Anhalt für relativ sicher, aber sie fordern auch eine besesre Ausrüstung der Polizei. Ausganglage war die Situation am Hauptbahnhof, wo der grüne Kreisverband im Wahlprogramm eine bewachte Radstation fordert. Das Wahlprogramm kann unten nachgelesen werden.

 
Beitrag vom RBW

24Apr

Wahlprogramm für den Kommunalwahlkampf

Wahlprogramm 2014

24Apr

Unsere Kandidaten für den Kommunalwahlkampf

Kandidaten 2014

Kandidaten 2014

 

 

 

 

 

Wahlprogramm_2014

Kanditaten Für den Kreistag

Wahlbereich I

Name Beruf
Rene Schmidt Kaufmann
Udo Steinberg Dipl.Ing Hygienetechnik
Hans Joachim Schöne Sozialarbeiter

Wahlbereich II

Name Beruf
Michael Schicketanz Dipl.Ing Hygienetechnik
Bernd Pich Diplomagraringenieur
Hermann Dehne Diplomphysiker
Werner Landgraf Angestellter
Markus Schicketanz Student

Wahlbereich III

Name Beruf
Klaus Schindler Jugendpfleger
Rosemarie Geinitz MTA
Dr. Karl Friedrich Ulrichs Pfarrer

Wahlbereich IV

Name Beruf
Dr.phil. Reinhild Hugenroth Gesellschaftswissenschaftlerin
Michael Rebhan Betriebswirt
Barbara Leps Dipl.Ing Milchwirtin
Olaf Roehling Geoinformatiker,Dipl.Ing. Landwirt
Reinhard Lausch Kulturarbeiter

Wahlbereich V

Name Beruf
Friedbert Morgner Diplomphysiker

Wahlbereich VI

Name Beruf
Carmen Köbel Angestellte
Irena Gräwert Hausfrau
Harald Köbel Bauingenieur
Norman Maschke IT System Elektroniker
Tina Maschke Umwelttechnische Assistentin
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