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25Aug

Aktuelles vom Kreisverband

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14.Juli: 80. Geburtstag von Sigrid Zawartka, unser ältestes Mitglied. Mit Bärbel Leps unterhalten wir uns über die Gründung der Grünen in Lutherstadt Wittenberg.

juli2
Sommerfest unserer Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke, MdB, mit unserem Gast, der Fraktionsvorsitzenden der grünen Landtagsfraktion, Claudia Dalbert, MdL.

02Jul

Wahl der DirektkandidatInnen für den Wahlkreis 24 & 25

Auf der Mitgliederversammlung am 4. Juni 2015 wurde Dr. Reinhild Hugenroth für den Wahlkreis 24 als Direktkandidatin gewählt.
Sie möchte im Landtagswahlkampf für die grüne Politik werben.
Die freiberufliche Gesellschaftswissenschaftlerin ist im Kreistag im Ausschuß „Schule und Kultur“ und „Umwelt, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft“.
Im grünen Landesverband ist sie in der Bildungspolitik aktiv. Weitere Schwerpunktthemen sind die Europa- sowie Fahrradpolitik.
KandidatenLSA2016 Friedbert Morgner ist für den Wahlkreis 25 als Direktkandidat gewählt worden. Seit 1989 ist er für Bündnis90 und dann nach Zusammenschluss für Bündnis90/Die Grünen aktiv tätig. Er engagiert sich für eine Politik, die ältere Mitbürger nicht als Last sondern aufgrund ihrer Lebenserfahrung als Bereicherung ansieht, für die Entwicklung von Versorgungsstrukturen für die ältere Generation und für eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit würde auch die Vergabe und Kontrolle(!!!) von Fördermitteln sein.

17Apr

Ska Keller, MdEP zu Besuch in Wittenberg

Beim Besuch im Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik sprach Ska Keller mit Waldemar Hötte, dem Geschäftsführer und Dr. Anja Görnitz, wissenschaftliche Koordinatorin des Doktorandenkollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“.
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(vlnr: Waldemar Hötte, Ska Keller, Reinhild Hugenroth, Anja Görnitz)
Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik fördert Wissenschaft und Forschung zu Fragen der Wirtschafts- Unternehmens- und Führungsethik. Herr Hötte stellte das Institut vor, das ein Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft entworfen hat. „Menschenrechte in der Produktionskette“ war ein Thema das diskutiert wurde. Die globale Zusammenarbeit des WZGE mit verschiedenen Partnern interessierte Ska ebenfalls. Reinhild Hugenroth bedankte sich als Kreisvorsitzende bei allen Gesprächspartnern für den interessanten Austausch und hofft auf weitere Begegnungen in der Lutherstadt Wittenberg.

Pastor Joachim Zirkler vom Lutherischen Weltbund zeigte den sog. „Luthergarten“ in der Lutherstadt Wittenberg.
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(vlnr: Reinhild Hugenroth, Ska Keller, Joachim Zirkler – im Hintergrund die Türme der Stadtkirche).
500 Bäume von verschiedenen Kirchen sollen bis zum Reformationsjubiläum 2017 gepflanzt werden. Jede Kirche, die hier einen Baum pflanzt, soll auch in der eigenen Gemeinde einen Baum pflanzen – frei nach Luthers Motto: Wenn ich wüßte, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. 239 Bäume sind es bereits. Anschließend stellte Herr Zirkler noch die weiteren Aktivitäten des Lutherischen Weltbundes vor.

Schönstes Frühlingswetter hatten wir bei dem Rundgang durch die Wallanlagen in der Lutherstadt Wittenberg, ca. 25 Besucher sind der Einladung dazu gefolgt.
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Die Vogelwanderung mit Ernst-Paul Dörfler führte dieses Mal durch die Wallanlagen in der Lutherstadt Wittenberg. Ska Keller hatte dazu eingeladen. Bürgermeister Torsten Zugehör war ebenfalls mit dabei. Auch der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Gräfenhainichen, René Schmidt, wanderte mit. Zu Beginn konnten wir die Stelle zeigen, wo die Hecken und Sträucher sehr stark zugeschnitten wurden. Der Wunsch war, hier Sträucher auch wuchern zu lassen, ökologische Inseln anzulegen, um Vögeln das brüten zu ermöglichen.

18Feb

Presseinfo zur Haushaltsdiskussion in Gräfenhainichen

Bereits im Kommunalwahlprogramm hat sich der Kreisverband der Bündnis 90/
Die Grünen für das Konzept von „Open Government“ (offenes oder nachvoll-
ziehbares Regieren) ausgesprochen. Open Government soll für die Stadtver-
waltung und für die Kreisverwaltung gelten, dafür sind Bürgerinnen und
Bürger rechtzeitig zu beteiligen. Das gilt für die Planungsverfahren so wie
für den Haushalt. Alle Medien sind dafür einzusetzen. Das Ratsinformations-
system kann noch weiter ausgebaut werden.
Selbstverständlich soll jeder/jede BürgerIn Zugang zu allen Informationen
haben, die auch die Stadtratsmitglieder bekommen. Der Anteil der „nicht-
öffentlichen“ Beratungspunkte sollte reduziert werden.

Vorweg:
Der Tornauer Enrico Schilling hat meine volle Unterstützung wenn er es ablehnt sein Büro im Mehrzweckraum am Tornauer Kindergarten zu räumen.
Meine Erfahrung aus Gesprächen: Auch die Tornauer begrüßen es, dass er sich weiterhin in und für Tornau einsetzen will.

Zur Haushaltsdiskussion:
Die Grundlagen unserer Demokratie und die Einbindung der Bürger in die Ent-
scheidungen der Verwaltung dürfen nicht zur Disposition stehen.
Ortschaftsräte und Ortsbürgermeister sind grundlegende Elemente der Bürger-
beteiligung. Wer diese zur Disposition stellt, stellt die Grundlagen der kommunalen Demokratie in Frage.
Eine völlig andere Frage ist die nach der Finanzierung.
Hier muss eine einheitliche Finanzierung auf Basis der Anzahl der Einwohner erfolgen. Wenn die Einwohner dann lieber ein repräsentatives Ortsteil-Bürger-
meisterbüro wünschen, so ist das in Ordnung, sollten die Bürger jedoch lieber das Geld für andere Aufgaben nutzen wollen, so muss dies ebenso akzeptiert werden.
Ob die Verwaltungskosten dann für ein Bürgermeisterbüro oder z.B. für eine Bücherei verwendet werden, dass muss in der Verantwortung der Ortsteile bleiben.
Völlig unrealistisch ist es jedoch, eine Bücherei und einen Hort in einem Saal unterbringen zu wollen, der auch für private und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Solche Vorschläge sind nicht wirklich hilfreich.
Von einem Radikalschnitt a la Lönnich kann man jedoch nicht viel halten,
erst recht nicht über die Vermischung von Investitionen und laufenden Verwaltungskosten.
Ein Radikalschnitt könnte auch eine Kürzung von Geldern für Vereinsarbeit und Brauchtum bedeuten.
Das muss aber unbedingt verhindert werden.
Wenn nicht dringend erforderliche Investitionen das Defizit verringern, dann bin ich dafür diese zu verschieben – aber nicht auf Kosten der Zukunft.
Wer kennt nicht von zu Hause Fälle, in denen kleinere Investitionen oder Reparaturen aufgeschoben werden – mit dem Effekt, dass ein oder zwei Jahre später sich die Kosten vervielfacht haben.
Ein Haushalt muss zukunftsfähig sein und darf nicht zukünftig Mehrkosten verursachen.

Zusammengefasst:

–  Ortschaftsräte sind unabdingbar für unsere Stadt Gräfenhainichen

–  Verträge, in den die Stadt zu Zahlungen verpflichtet ist (z.B. Betrieb der Sporthalle, Strom- und Gasversorgung) müssen auf den Prüfstand und im Zweifel neu ausgeschrieben werden.

–  Öffentliche Einrichtungen wie z.B. Kinder- und Jugendclubs, Büchereien usw. bedürfen einer Bestandsgarantie. Diskussionen über Einsparungen und einer effizienteren Verwaltung sind dabei aber nicht ausgeschlossen.

–  Ob und wie Verwaltungskosten für Ortschafträte eingesetzt werden, das sollte allein den Ortsteilen überlassen werden. Ob die Gelder dann für Ortsteil-Bürgermeisterbüros, Bibliotheken oder für die Vereinsarbeit eingesetzt werden – dass liegt dann in der Verantwortung der Ortsteile.

–  Investitionen zur Reduzierung des Fehlbetrages zu verschieben ist sicher möglich, darf aber nicht dazu führen dass die zukünftigen Kosten für die Infrastruktur sich dadurch vervielfachen – kein Sparen auf Kosten der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt Gräfenhainichen,
gemäß dem Motto: „Sparen wir, koste es was es wolle.“

Rene Schmidt
Bürgermeisterkandidat für die Stadt Gräfenhainichen

14Jan

Kreismitgliederversammlung vom 9. Januar 2015

In seiner Mitgliederversammlung am Freitag, den 9.1.2015, hat der Kreisverband Wittenberg von Bündnis90/Die Grünen – nach einer Satzungsänderung – seinen Vorstand neu besetzt und aufgestellt. Nun gehören insgesamt sieben Mitglieder plus ein Ehrenvorsitzender zum vollständigen Kreisvorstand.

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Einstimmig und mit lang anhaltendem Applaus wurde Friedbert Morgner zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der langjährige Kreisvorsitzende wird als Ehrenvorsitzender Mitglied des Vorstandes sein und kann so an allen seinen Sitzungen teilnehmen.

Weiterhin wurden Dr. Michael Hable, Alexander Stock und Norman Besecke in den Vorstand gewählt.

Unser Foto zeigt, von links nach rechts, den komplementierten Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen:

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Bärbel Leps, Dr. Michael Hable, Alexander Stock , Dr. Reinhild Hugenroth, René Schmidt und Norman Besecke (es fehlt Carmen Köbel).

Desweiteren hat der Kreisverband Wittenberg von Bündnis90/Die Grünen einstimmig beschlossen, mit einem eigenen Kandidaten an der Bürgermeisterwahl in Gräfenhainichen im April 2015 teilzunehmen.

Fachkräftemangel, knappe Kassen, ein Minus von gut 2,5 Millionen Euro allein in 2015 – das erfordert eine konstruktive und inhaltliche Debatte über die künftige Stadtspitze für Gräfenhainichen. Sie wird z. B. eine Haushaltskonsolidierung vorantreiben müssen, welche nicht zu Lasten der Bürger geht – und deren Phantasie nicht dabei endet, mit dem Verkauf von „Tafelsilber“ Finanzlücken zu stopfen.

Im bevorstehenden Wahlkampf wird es darum gehen, diese Themen und viele andere mehr, die für die Zukunft von Gräfenhainichen wichtig sind, zu diskutieren. So steht ebenfalls auf der Tagesordnung: Die „Stadt mit neuer Energie“, die sich der Nutzung erneuerbarer Energien verschreibt und die ihre Energiebilanz kontinuierlich verbessert.

Die Grünen sind bei dieser Zukunftsdebatte mit dabei. Dazu gehört ein personelles Angebot, damit die Gräfenhainicher entscheiden können.
 
Angesichts dieser Agenda für Gräfenhainichen wurde das grüne Vorstandsmitglied und Gräfenhainicher Stadtratsmitglied René Schmidt vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. Gemeinsam mit ihm freuen sich die Grünen im Landkreis auf eine anregende Debatte und zahlreiche Wahlkampfaktivitäten in Gräfenhainichen.

06Jan

Sternsinger zu Besuch

Sternsinger

Die Sternsinger waren im Büro des bündnisgrünen Kreisverbandes und Dr. Reinhild Hugenroth begrüßte sie mit Plätzchen und einer Spende. Mit dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ sammelten die Kinder und Jugendlichen für „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“. Gut gesungen haben sie und zudem noch Trompete gespielt – und zwar der Enkelsohn von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Moritz Haseloff, ganz links.

25Dez

2014 – ein Vorstandsjahr im Rückblick … und mit Ausblicken auf ein spannendes Jahr 2015

MarcDeCafe

Seit November 2013 ist der neue Vorstand der Wittenberger Bündnisgrünen im Amt – und konnte schon wenig später, im Januar 2014, mit einem eigenen Büro auf der Jüdenstraße 6 den Bürgerinnen und Bürgern das Grüne von seiner besten Seite zeigen. Möglich wurde dies vor allem dank Steffi Lemke, die im Herbst 2013 zur neuen Bundestagsabgeordneten „von vor Ort“ gewählt wurde und mit der wir uns die schönen, hellen und ganz und gar praktischen Büroräume teilen. Wir haben gemeinsam eingerichtet, Tische aufgebaut, Stühle geschraubt, Regale angebracht – und am 23. Januar 2014 eine rappelvolle Eröffnung gefeiert. Jetzt kommen täglich Menschen vorbei und auch hinein.

Es folgte das Frühjahr – mit der Kommunalwahl im Mai, gemeinsam haben wir sie gestemmt. Und machten – landkreisweit – aus bisher 2 ganze 4 Mandate, wenn auch bei gleichbleibender Stimmenanzahl.

Doch wir gewannen im Rahmen des Wahlkampfs noch mehr:

ein Kommunalwahlprogramm, das eine Blaupause für das weitere Handeln in der Stadt und im Landkreis bietet;
einen harmonischen und zugleich inhaltsreichen Prozess der KandidatInnenaufstellung;
neue Plakate, die erstmals an den Litfaßsäulen im Stadtgebiet glänzten;
einen informativen Flyer über unsere Politik und ihre Hintergründe;
bei diversen Aktionen wie z. B. bei der Fahrradtour Nordumfahrung, bei unserer Kandidaten-Veranstaltung im Phoenix-Theater, bei unseren zahlreichen Info-Ständen im Stadtgebiet, bei den Nachtigallenwanderungen in Lutherstadt Wittenberg und in Coswig mit Steffi Lemke und Paul Dörfler;
bei einer kreativen Aktion gegen die NPD an der Schloßkirche – gemeinsam mit unseren Coswiger FreundInnen.

Und das sind jetzt unsere Mandatsvertreter: Carmen Köbel in Coswig, Rene Schmidt in Gräfenhainichen, Reinhard Lausch im Stadtrat und Dr. Reinhild Hugenroth im Kreistag.

Ab Sommer 2014 schließlich ein Terminkalender, der immer wieder und stetig – auch und nicht zuletzt in den örtlichen Medien – grüne Politik ins öffentliche Gespräch brachte. Dazu gehörten beispielsweise

die Diskussionsveranstaltung mit Steffi Lemke und der Bundesvorsitzenden Simone Peter zur Energiewende in der Evangelischen Akademie;
der RadwegeCheck mit Dietmar Weihrich, inklusive Fahrradklimatest 2014;
der Kampf um die Heide-Elbe-Bahn;
das Unterwegssein mit Conny Lüdemann und Steffi Lemke, ob zu Gesprächen mit örtlichen Multiplikatoren oder bei anderen Terminen „vor Ort“,

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So schwer es auch ist und wir auch Austritte hinnehmen mussten – neue Mitglieder haben wir gefunden (und sie haben uns gefunden…) und sie alle sind herzlich begrüßt und eingeladen zum Engagement. Wir freuen uns auf sie! Und wer nicht gleich Mitglied werden will, mit dem kooperieren wir ebenfalls gerne, ob es um bessere Fahrradwege geht oder um ökologisch-grüne Aufbauarbeit in Jessen.

Sie und wir alle werden umfangreich informiert und am Leben gehalten – vor allem von Bärbel Leps, die umsichtig und couragiert in Sachen Finanzen und Informationsfluss am Ball ist. Dickes Dankeschön, liebe Bärbel!

Und wie steht´s um die politischen Inhalte?

Wir werden in der politischen Landschaft zunehmend ernster genommen. Wir sprechen, auf unsere Anregung hin, mit den anderen Parteivorsitzenden und diskutieren über eine Strategie gegenüber der AfD. Das Miteinander der Vorsitzenden ist gut, wenngleich Konkurrenz zum Geschäft gehört. Wir beziehen zugleich Position: Wenn in Annaburg 700 Menschen (von insgesamt 7 000 EinwohnerInnen) demonstrieren und dabei Plakate hochhalten, die sich dafür aussprechen, „unsere Normen und Werte erhalten“, dann ist etwas faul im Staate Dänemark – oder vielmehr im Landkreis Wittenberg. Eine Demo gegen Kinder und Jugendliche von Sinti und Roma – oder besser gesagt: Deutschen bulgarischer Herkunft – ist ein unweigerliches Zeichen, dass etwas sehr schief gelaufen ist in der Kommunikation am Runden Tisch und die angebotenen Maßnahmen von Schulen und Horten angeblich (und leider) nicht angenommen worden sind. Und für unseren Zusammenhang wichtig: Maßgeblich beteiligt an dieser Demo waren Vertreter der Freien Wähler. Zeigt hier jemand sein wahres Gesicht? Auf jeden Fall ein Irrweg. Deshalb ist die Verabredung unter den Parteivorsitzenden (wenngleich, ebenso leider, ohne CDU!), dass wir miteinander in Fragen der interkulturellen Kompetenz und einer daraus entstehenden Willkommenskultur agieren wollen, ein Fortschritt. Und so auch gemeinsam die Flagge gegenüber der AfD hochhalten, von der keiner weiß, welch Bodensatz sich unter ihrem Deckmäntelchen noch verbirgt.

Das gilt, und das ist für unsere Coswiger FreundInnen zentral, natürlich auch für die NPD.

Konkurrenz gehört, wie gesagt, zum Geschäft, und jeder Versuch, Grüne unter 5 % zu halten, bekommt diese Antwort: Wir konzentrieren uns auf unsere eigenen Stärken. Zum Beispiel mit einem Projekt wie der „fahrradfreundlichen Stadt“. Wir treffen und kooperieren mit dem ADFC und Grün-Weiß Piesteritz, der dortigen Radwanderabteilung. Das ist klein aber fein und geht in die richtige Richtung. Im Frühjahr 2015 erfolgt die Auswertung und dann werden wir sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf für Fahrradwege und Fahrradsicherheit in unserer Stadt gibt.

Wir sind zudem im engen Gespräch, begleitet von der politischen Aktion, mit der Bürgerinitiative in Gerbisbach. Gabriele Wolf und ich ziehen an einem gemeinsamen Strang – auch, aber längst nicht nur im Kreistag – und hecken mit unserer Landtagsabgeordenten Dorothea Frederking und Steffi Lemke Strategien gegen den Megastall in Gerbisbach aus. Ein Vorgang mit viel Bewegung! Am 29. Januar 2015 werden wir mit dem AULA-Ausschuß vor Ort sein und anschließend eine öffentliche Ausschuss-Sitzung durchführen. Und eine weitere Folge des Wirkens von Gabriele Wolf und ihrer Bürgerinitiative sei hier nicht vergessen – hat doch dieses Engagement wesentlich dazu beigetragen, dass Jessen nun nicht mehr von Familie Brettschneider regiert wird.

Schließlich noch ein Wort zur Julius-Riemer-Sammlung. Das ganze Jahr haben wir den Prozess des Freundeskreises begleitet und wir scheinen vor einem Erfolg zu stehen. Beharrlich wurde unsererseits Bürgerbeteiligung eingefordert und schrittweise haben wir die Menschen der anderen Fraktionen, wie beispielsweise Linke, CDU und SPD überzeugen können. Wenn wir so Hand in Hand arbeiten, treten Erfolge ein. Jetzt wird erstmals und ernsthaft über einen Museumsbeirat gesprochen. Noch ist die Ausweitung zu einem Naturkundemuseum wie das Mauritianum in Altenburg nicht spruchreif – es würde der Stadt, erst recht nach 2017, aber gut zu Gesicht stehen.

Bleibt noch ein Thema: der Grüne Bahnhof. Der Hauptbahnhof gehört zu den Visitenkarten der Stadt. Zuletzt wurde dort Zug eingeweiht mit dem schönen Namen „Cranach der Jüngere“. Für die Renovierung der Fliesen von zwei Eingangstreppen benötigt man nun schon Wochen und Monate. Zwei Seiten einer Medaille. Und ebenso zu beklagen: Seit genau einem Jahr schlagen wir vor und haben das auch zum zentralen Anliegen im Kommunalwahlprogramm gemacht, dass Lutherstadt Wittenberg eine bewachte und überdachte Radstation erhält. Das hat keine Zeit bis 2017, denn die Fahrräder werden heute entwendet oder demoliert. Bewegt Euch, Stadt und Deutsche Bahn!

Dr. Reinhild Hugenroth

 

12Sep

Steffi Lemke im Gespräch mit Simone Peter – Thema Energiewende

peter_lemkehiermit laden wir Sie recht herzlich zur zweiten Veranstaltung der Gesprächsreihe „Steffi Lemke im Gespräch mit …“ ein. Diesmal begrüßen wir die Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90 / Die Grünen, Simone Peter, zum Thema:

Grüne Energiewende – Wie weiter nach Atomausstieg und EEG Reform?
Mi, 17.September 2014, 18:00 – 20:00 Uhr
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Schlossplatz 1d, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Mit Atomkraft können keine Probleme gelöst werden, weder die des Klimawandels noch der Energiesicherheit oder der hohen Energiepreise. Deshalb sind der Atomausstieg und der Ausbau der Erneuerbaren Energien die richtige Antwort auf die zukünftigen energiepolitischen Herausforderungen.

Das Herzstück der Energiewende, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), wurde im vergangenen Sommer reformiert. Wie geht es nach dieser Reform mit den Erneuerbaren weiter? Wie ist der Stand der internationalen Klimaschutzverhandlungen? Wird Fracking auch bei uns Einzug halten? Und wie geht es weiter mit dem havarierten AKW in Fukushima und der Endlagersuche in Deutschland? Diese und weitere Fragen wird Steffi Lemke, MdB im Gespräch mit unserer Bundesvorsitzenden Simone Peter thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.

 

10Jul

Vorschlag: „Das unerschrockene Wort“ 2015 für Edward Snowden

Vorschlag für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ 2015

Dr. Reinhild Hugenroth: Als Kandidatin des Kreistages für B90/Grüne der Lutherstadt Wittenberg schlage ich Edward Snowden für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ vor.

Für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ möchte ich den US-amerikanischen Bürger Edward Snowden als Preisträger 2015vorschlagen:

Begründung:

Edward Snowden ist ein sog. „Whistleblower“. Die weltumfassende Überwachungs- und Spionagepraxis der Geheimdienste der Vereinigten Staaten und Großbritannien machte Edward Snwoden bekannt. Bis Mai 2013 war er als Systemadministrator für das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton im Junia Regional SIGINT Operations Center tätig. Über die US-amerikanischen Programme PRISM und Boundless Informant, mit denen die internationale Internetkommunikation überwacht wurde, hat Edward Snowden die Bürgerinnen und Bürgern informiert. Über das britische Überwachungsprogramm Tempora teilte Edward Snowden ebenfalls relevante Informationen der Öffentlichkeit mit. Edward Snwoden hat die Informationen an Zeitungen weitergegeben, die diese ausgewertet und veröffentlicht haben. Am 9. Juni 2013 gab Snowden in Hongkong seine Identität gegenüber der Öffentlichkeit preis. Als sog. „Whistleblower“ genießt er keinen rechtlichen Schutz. Er floh nach Rußland, wo er heute noch lebt. Edward Snowden wird strafrechtlich verfolgt, weil er sich getraut hat, die Wahrheit zu sagen – auf den Spuren Luthers. Dafür hat er seine Existenz riskiert. Die Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik Deutschland erfuhren so das erste Mal von der Überwachung im Internet. Sie sind davon betroffen.

2014 hat Edward Snowden schon den mit 10.000 Euro dotierten „Berliner Preis für Zivilcourage“ erhalten.

Edward Snowden sollte der Preisträger für die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ 2015 sein.

 

Interview rbwonline mit Dr. Hugenroth
Wikipedia: Edward Snowden

29Mai

Wir haben uns verdoppelt – vielen Dank!

Der Dank geht an alle Wählerinnen und Wähler, Symphatisantinnen und Symphatisanten von Bündnis 90 / Die Grünen im Landkreis Wittenberg.

Gewählt wurden:

Carmen Köbel – Stadtrat Coswig
René Schmidt – Stadtrat Gräfenhainichen
Reinhard Lausch – Stadtrat Lutherstadt Wittenberg
Dr. Reinhild Hugenroth – Kreistag im Landkreis Wittenberg

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